Aktuelles

27.01.2016

Komoran in Bayern

Kormorane kommen in Bayern seit jeher vor. Waren sie früher jedoch nur auf ihren Wanderzügen zu Gast, haben sich inzwischen große Brutkolonien im Freistaat entwickelt. Seit die Vogelart geschützt ist, ist der Bestand überdurchschnittlich stark angewachsen und die fischfressenden Vögel wurden zu einem großen Problem. Die Fischbestände in den bayerischen Seen und Flüssen sind durch die Veränderungen in ihrem Lebensraum bereits stark bedroht. Der übermäßige Fraßdruck durch den Kormoran erschwert die Situation zusätzlich.
In Bayern ist es deshalb mittlerweile erlaubt, Kormorane zu vergrämen, notfalls auch zu bejagen. Die gemeinsame Zählung der Brutpaare und Durchzügler durch Fischerei und des Landesbunds für Vogelschutz liefert seit einigen Jahren Zahlen zum Bestand. Seit den 1980er Jahren steigen die Zahlen dabei stark an, sind bei den letzten Zählungen aber auf hohem Niveau konstant.

Lade Benutzerdaten